Nobiles Viri
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Zeltbau

In unserer ersten Saision hatten wir ein schönes kleines Rundzelt mit einem Durchmesser von 3 Meter, was uns sehr gute Dienste geleistet hatte. Selbst bei Regenwetter blieb alles trocken und wir haben uns nur schweren Herzen davon getrennt. Da leider der Platzbedarf für eine Familie eher bescheiden war. Deshalb  sollte was neues her, etwas größeres mit mehr Unterstellmöglichkeiten. 

Auf der Suche nach  verschiedenen Zelte die auch historisch belegt waren und von verschiedenen Zeltbauer angeboten werden ist uns der  Preis zu hoch. Also haben wir ein Projekt mit dem Namen Zeltbau gestartet.

Auf der Suche nach Bauanleitungen für Zelte wurden wir dann auch sehr schnell in einer Karfunkel Zeitschrift fündig. Dann wurden Berechnungen für die Stoffmenge angestellt, erst auf dem Rechenbrett und damit auch nichts schief geht ein Modell aus Papier gebaut.

Die Grundfläche des Zeltes soll nachher 3 Meter x 6 Meter betragen . Jetzt konnte es an die Bestellung des Stoffes gehen. Am liebsten hätten wir Leinenstoff genommen, was allerdings die Kosten für das Zelt enorm in die Höhe getrieben hätte ca. 2/3 mehr.  

 

Deshalb entschieden wir uns für einen Baumwollköper mit 600gr pro qm², es wurden 50 Meter Stoff bestellt, sowie einen spezielen Nähgarn der bei Feuchtigkeit aufquellen kann.

Der Zuschnitt der Bahnen

Als erstes mussten die Bahnen angezeichnet werden, hierfür eignet sich besonderes die Schlagschnurr  (ist in jedem Baumarkt zu bekommen) . Zum Glück habe wir eine große Küche :-) in der die Bahnen gut ausgelegt werden konnten. 

Der Stoffe wurde zurecht geschnitten und damit die Fasser der Baumwolle aufquellen können, bei 60 Grad in die Waschmaschine gewaschen. Dies soll dazu führen das der Stoff dicht wird. Allerdings ist der Stoff recht unregelmäßig eingelaufen und das Zelt wird jetzt in der Höhe ca. 5 cm kleiner. Danach musste die komplette Stoffmenge nochmal gebügelt werden, dafür bitte auch genug Zeit einplanen!

Das nähen oder Bügeln bis zum umfallen

Die Bahnen wurden dann mit meiner "normalen Pfaff Nähmaschine" zusammengenäht. 

Holzkonstruktion

Als Material haben wir aus dem Baumarkt Besenstiele in 1,50m länge besorgt und Ingo hat das Speichenrad aus Bretter geleimt und verschraubt. Die großen Stangen (Baumarkt, Baumstützen) sind mit einem Mettalrohr aus dem Eisenwarenhandel verbunden.

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